MÖGLICHE TRINKWASSERVERUNREINIGUNGEN

Zu den physikalischen Verunreinigungen zählen vor allem Verfärbungen, Trübungen, Geruch oder schlechter Geschmack. Chemische Verunreinigungen entstehen meist durch Schwermetalle und organische Stoffe, die zum Beispiel bei der Verwendung von nicht zertifzierten Installationsmaterialien herausgelöst und ins Trinkwasser gelangen können. Die häufigste Kontamination findet jedoch durch Mikroorganismen statt. Sie gilt gleichzeitig auch als die gefährlichste Art. Hierzu gehören Bakterien (insbesondere Legionellen und Pseudonomaden) , Viren und Protozoen (tierische Einzeller). Legionellen sind Stäbchenbakterien. Die optimale Wachstumstemperatur liegt zwischen 25 °C und 45 °C. Sie können schwere Lungenentzündungen oder das sogenannte Pontiac Fieber auslösen. Über die Aeorosole (feine Wassertröpfchen) wie sie in Duschen, Whirlpools und Luftbefeuchtern vorkommen, gelangen sie in die Atemwege des Menschen.

PROBENENTNAHME

Die Wasserproben dürfen nur von speziell geschulten Probennehmern entnommen und in eigens dafür akkreditierten Laboren ausgewertet werden. Entnahmestellen und Häufigkeit der Probenentnahme regelt die Trinkwasserverordnung.

WAS TUN, WENN DIE WERTE NACH EINER UNTERSUCHUNG ERHÖHT SIND?

„Wichtig ist, zunächst die Ursache zu ermitteln. Je nach Art und Schwere der Kontamination reichen die möglichen Maßnahmen von der mechanischen Spülung bis hin zur kompletten Desinfektion oder der Sanierung des betroffenen Wassernetzes.

FÜR MEHR INFOS ODER EINE PERSÖNLICHE
BERATUNG WENDEN SIE SICH BITTE AN:
Günter Bogenrieder
Hygienetechniker, Zertifizierter Desinfektor
Telefon (0 75 1) 56 15 470
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MÖGLICHE
PROBLEME